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Sockelanschluss an Sockeldämmplatte

Sockeldämmplatten anbinden

Sockeldämmplatten anbinden

So binden Sie eine Sockel- und Perimeterdämmplatte an eine Putzfassade an
In der Praxis kommt es regelmäßig vor, dass das Mauerwerk im Keller etwas schmaler gebaut wird als am restlichen Haus darüber. Diese Bauweise wird häufig umgesetzt, wenn der Keller nicht als hochwertiger Wohnraum genutzt wird (Kalträume wie Lager, Garage etc.) und daher geringere Anforderungen an die Dämmung der Außenwand gestellt werden.


Beispielweise könnte der Keller aus Kalksand- oder Betonsteinen gemauert worden sein und darüber wurde mit hochwärmedämmenden Ziegelmauerwerl weiter gearbeitet. Dabei wird das aufsteigende, hochwärmedämmende Ziegelmauerwerk bewusst so ausgeführt, dass es etwas über die Kellergeschossdecke übersteht. Dieser Versatz wird, wie nachfolgend beschrieben, mit einer Sockel- und Perimeterdämmplatte ausgeglichen.

Die Dämmung in diesem Bereich ist notwendig, um den Übergang von der gedämmter Kellergeschoßdecke und dem Mauerwerk im Erdgeschoss vom Kellermauerwerk zu isolieren und damit Wärmebrücken zu verhindern.


Für den fachgerechten und dauerhaften Anschluss gehen Sie wie folgt vor
Führen Sie die Bauwerksabdichtungsarbeiten aus wie unter „Bauwerksabdichtung“ beschrieben. Da auf die Dichtschlämme flexibel im nächsten Schritt die Perimeterdämmplatte geklebt wird, verzichtet man auf den Spritzbewurf als Haftbrücke auf der zweiten Lage Dichtschlämme flexibel.

Sockel- und Perimeterdämmplatte

Schneiden Sie zuerst die Sockeldämmplatte (1)  am unteren Ende in einem 45° Grad Winkel zu. Kleben Sie die so vorbereitete Sockeldämmplatte mit Baumit Klebespachtel Allround (2)  vollflächig auf die getrocknete Dichtschlämme flexibel auf. Wir empfehlen dafür, die Klebespachtel Allround mit einer 10 mm Zahntraufel vollflächig auf den vorbereiteten Untergrund aufzutragen. Die Dämmplatte kleben Sie anschließend in den frischen Mörtel.

Nach einer Trocknungszeit von mindestens einem Tag, tragen Sie Klebespachtel Allround (3) vollflächig mit der Zahntraufel auf die Sockeldämmplatte auf. Ziehen Sie den Spachtel nicht glatt ab, sondern belassen ihn in der Zahnspachteloptik. Diese Spachtelung dient später als Haftbrücke und garantiert einen optimalen Halt des anschließenden Sockelputzes auf der Perimeterdämmplatte.

Nach einer weiteren Trocknungszeit von mind. 3 Tagen können Sie den Sockelputz (4) in einer Putzdicke von ca. 15 bis 18 mm auftragen. Dabei wird der Sockelputz 10 cm über den oberen Abschluss der Dämmplatte bis auf das Ziegelmauerwerk aufgetragen, bzw. mindestens 30 cm über die spätere Geländeoberkante geführt.

Achtung: Nicht jede Sockeldämmplatte ist verputzbar.
Achten Sie auf die Kennzeichnung WAP. Auf glatt geschäumten XPS-Platten (Oberfläche) findet der Klebespachtel keinen optimalen Halt und löst sich sehr schnell. Verwenden Sie nur XPS-Platten mit gewaffelter Oberfläche. Wir empfehlen Ihnen die Sockel- und Perimeterdämmplatte von Baumit. Diese besteht aus Polystyrol und ist bis zu einer Tiefe von 3 m im erdberührtem Bereich geprüft, zugelassen und verputzbar.

Optimaler Schutz im Stoßbereich
Im Stoßbereich zwischen der Oberkante Dämmplatte und dem Ziegelmauerwerk besteht durch den Materialwechsel die Gefahr von Rissbildungen. Aus diesem Grund wird im nächsten Arbeitsschritt eine Gewebespachtelung mit Klebespachtel Allround (5) und Baumit Armierungsgewebe in einer Dicke von ca. 3 mm auf den getrockneten Sockelputz aufgetragen. Im Stoßbereich ist darauf zu, dass zwischen Dämmplatte und Mauerwerk eine Überlappung von mind. 10 cm eingehalten wird.


Am unteren Ende der Dämmplatte wird die Gewebespachtelung mindestens 10 cm bis auf die Bauwerksabdichtung (Dichtschlämme flexibel) geführt. Das Armierungsgewebe soll vollflächig in der Spachtelung eingebettet, nicht zu sehen sein und auch nicht unten herausschauen.


Untergrund für den Oberputz richtig vorbereiten
Die Gewebespachtelung stellt die Basis für die folgende Endbeschichtung dar, daher sollte diese ebenmäßig und kantenfrei verarbeitet werden. Möchten Sie den Sockel anschließend lediglich mit einem Anstrich versehen, können Sie die Spachtel abschließend mit einer Schwammscheibe filzen sobald der Spachtel oberflächig angezogen hat.


Möchten Sie abschließend einen Dekorputz (z.B. Mosaikputz, Silikatputz oder Silikonharzputz) auftragen, ziehen Sie die Spachtel eben und kantenfrei ab und grundieren den abgetrockneten Spachtel mit einem einfachen Anstrich mit der Baumit Universalgrundierung (6). Abschließend können Sie nun Ihren ausgewählten Dekorputz (7) auftragen.


Sockelputz

 


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Anleitungen

Fragen und Antworten

Was kann passieren, wenn man auf stark saugenden Untergründen keine Vorbehandlung durchführt?

Mineralische Putze, wie Kalkzement-, Zement- oder auch Kalkputze werden mit Wasser angerührt. Durch eine Reaktion im Putz kommt es zur Verfestigung. Wird dem Putz durch stark saugende Untergründe, aber auch durch hohe Temperaturen, Wind oder zu starke Sonneneinstrahlung zu schnell das Anmachwasser entzogen, reicht das Restwasser eventuell nicht mehr aus, um die Erhärtung vollständig abzuschließen. Dadurch erreicht der Putz nicht die benötigte Festigkeit. Dies können Sie an einem Absanden an der Oberfläche erkennen, d. h. beim Abwischen der Putzfläche mit der Hand bemerken Sie ein herunterrieseln von Putzmaterial. Ebenfalls lässt sich eine geringere Festigkeit beobachten, wenn man mit einem Schraubenzieher o. ä. den Putz aufkratzt. Erfahrene Putzer sprechen vom Verbrennen des Putzes. Häufig kommt es dabei auch zu Schwindrissen in der Putzoberfläche.


Warum muss der Außenputz zweilagig verarbeitet werden?

Zement verliert während der Abtrocknung an Volumen, d.h. der Zement schwindet. Dadurch kann es zu feinen Haarrissen in der Putzlage kommen. Dies wird umso deutlicher erkennbar, je dicker die Putzlage ist. Dabei wird die Funktion des Außenputzes durch diese feinen Haarrisse nicht beeinträchtigt. Sie werden mit der 2. Putzlage komplett abgedeckt. Da der Oberputz häufig nur mit einer geringen Putzdicke aufgebracht wird, hat die Schwindung in dieser zweiten Lage keine Auswirkungen.

Warum darf ein Kalkzementputz nur maximal 20 mm in einer Putzlage aufgetragen werden?

Auch hier ist das Schwindverhalten des Zementes der Hauptgrund. Ab einer Auftragsstärke von mehr als 20 mm kommt es häufig zu Rissen in der Putzlage, welche die Breite von Haarrissen deutlich übersteigen. Neben den deutlich sichtbaren Rissen ist auch die Schutzfunktion beeinträchtigt. Desweiteren kann es passieren, dass das Gewicht des frischen Putzes die Haftfähigkeit am Untergrund übersteigt und der frische Putz von der Wand rutscht.

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