Vorbereitungen vor der Kellerdeckendämmung mit Abreissprobe
- Schwierigkeit
- leicht
- Verarbeitungsdauer
- Abkehren ca. 2 Minuten pro m² / Haftzugsprobe ca. 4 Tage
Deine Checkliste
Wichtige Hinweise
Durch die vielfältigen Baustellengegebenheiten können die von uns gezeigten Arbeitsschritte nicht alle Einzelfälle berücksichtigen. Sie zeigen den aktuellen Stand unserer Erfahrungen zum Zeitpunkt der Erstellung der Bilder und sind daher unverbindlich. Beachte in jedem Fall die aktuellen technischen Unterlagen (z. B. Produktdatenblatt, technische Zusatzinfo, etc.) zu den gezeigten Produkten.
Verarbeitungsanleitung
Elektroleitungen an der Kellerdecke kannst du in der Regel ab einer Dämmstoffdicke von 4 cm in die Dämmung einarbeiten.
Lampen montierst du dagegen erst später auf der Kellerdeckendämmung.
Je nach Grösse und Gewicht eignen sich dafür spezielle Dämmstoffdübel, das Baumit Befestigungsset oder ein Montagequader.
Ummantele Wasser- und Heizungsrohre vorher mit Isoliermaterial. Wir empfehlen dir, auch Kaltwasserleitungen zu isolieren, um Kondenswasserbildung vorzubeugen.
Passen die ummantelten Rohre nicht mehr in die Dämmung, arbeitest du die Kellerdeckendämmung seitlich stumpf an die Leitung an.
Kehre die Kellerdecke vor den Dämmarbeiten gründlich mit einem Strassenbesen ab. Entferne dabei Spinnweben, Schmutz und lose Bestandteile möglichst restlos.
Häufig sind Kellerdecken mit einer unbekannten Farbe gestrichen. Dann ist nicht sicher, ob der Klebespachtel an der Decke ausreichend haftet.
Das Gleiche gilt für fleckige Betondecken, denn die Flecken deuten auf Schalölreste hin. In diesen Fällen empfehlen wir dir eine Abreissprobe.
Schneide dir zuerst einen Streifen Baumit Armierungsgewebe von ca. 50 × 100 cm zu.
Rühre ca. 5 kg Baumit Klebespachtel Allround in einem sauberen Mörteleimer mit sauberem Wasser an. Die Wassermenge und die Mischzeit findest du auf der Sackrückseite oder im Produktdatenblatt.
Trage den frischen Klebespachtel anschliessend mit einer Glättkelle ca. 3 mm dick auf die Kellerdecke auf. Die Fläche sollte etwas kleiner sein als der Gewebestreifen, damit an einer Seite die Gewebefahne überstehen kann.
Drücke den Gewebestreifen mit einer Zahnkelle (10 × 10 mm) in den frischen Klebespachtel. Achte darauf, dass die Gewebefahne an einer Seite ca. 20 cm aus der Spachtelung heraussteht.
Bette das Gewebe anschliessend mit der glatten Seite der Zahnkelle vollständig in den Klebespachtel ein. Es muss komplett in der Spachtelung liegen und darf nicht mehr zu sehen sein. Trage bei Bedarf noch etwas Klebespachtel nach.
Warte nun ca. 3 bis 4 Tage, bis der Klebespachtel vollständig durchgetrocknet ist.
Greife die überstehende Gewebefahne fest mit beiden Händen und reisse sie kräftig ab. Trage dabei Arbeitshandschuhe, damit du dich nicht verletzt.
Reisst das Gewebe aus dem Klebespachtel heraus und der Klebespachtel bleibt fest an der Decke, ist die Kellerdecke ausreichend tragfähig. Der Klebespachtel findet dann guten Halt am Untergrund.
Löst sich der Klebespachtel dagegen mit dem Gewebe von der Decke, sind vor den Dämmarbeiten zusätzliche Massnahmen nötig, z. B. eine gründlichere Reinigung oder das Entfernen der Farbe. Wiederhole danach die Abreissprobe.